Bousonville fordert Ende des Biomüll-Tourismus nach Thüringen

Erlensee, den 17.1.2017 „Die größte Stadt im Main-Kinzig-Kreis, Hanau, ist bei der Abfallentsorgung, mit der Pflicht zur Bioabfalltonne, auf dem richtigen Weg“, so der Landratskandidat von Bündnis 90/Die Grünen Reiner Bousonville.

Kompostierbarer Abfall, der nicht teuer irgendwohin gefahren werden müsse oder in einer Verbrennungsanlage entsorgt würde, spare den Bürgerinnen und Bürger Müllgebühren und leiste einen Beitrag zum Umweltschutz.

„Nach 20 Jahren ist es nun Zeit, dass auch im Kreis wieder über die beste Form der Entsorgung des Bioabfalls diskutiert wird.“ Das Ziel müsse es sein, die ökologischste Entsorgung mit der kostengünstigsten zu kombinieren.

Wenn es freie Kapazitäten in Maintal gäbe, müsse auch über eine Behandlung des Hanauer Bioabfalls in dieser Anlage gesprochen werden.

„Ich stehe für mehr Kooperation der Kommunen mit eigenen Anlagen, aber auch für Alternativen mit privaten Kompostierungsanlagen. Denn noch mehr Mülltourismus ist keine Alternative.“

Nach der europaweiten Ausschreibung der Bioabfallentsorgung für den Main-Kinzig-Kreis wünscht sich der grüne Landratskandidat eine regionale Lösung, die ein Höchstmaß an ökologischer Effizienz mit optimierten betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen kombiniert.

Bisher wird ein Teil des Biomülls der Bewohner des Main-Kinzig-Kreises zur Kompostierungsanlage bei Otzbach in Thüringen transportiert.

„Wenn mit neuen Anlagen neue Arbeitsplätze geschaffen werden und gleichzeitig Biogas erzeugt wird oder aber bestehende Anlagen erhalten und ausgebaut werden können, dabei wirtschaftlich kostengünstige und ökologische Lösungen gefunden werden, dann haben wir alles richtig gemacht,“ so Reiner Bousonville.

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